Was heißt Kinesiologie? 

Kinesiologie leitet sich ab aus den griechischen Wortstämmen Kinesis/Bewegung und Logos/Lehre  Lehre von den Bewegungsabläufen. Zu verstehen ist es im weiteren Sinne als Bewegung im Sinne von Veränderung. Es ist eine Methode die Bewegung in festgefahrene Muster bringt, sodass wir wieder eine „Wahl“ bekommen.

Was ist Kinesiologie?

Der Ursprung der Kinesiologie liegt in den 60er Jahren, als der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart feststellte, dass ein verkrampfter Muskel immer einen schwachen Gegenspieler(muskel) hat. Wenn er diesen stärkte, konnte er das Problem wirksam beheben (anstatt nur am verkrampften Muskel zu arbeiten). Er war Anhänger der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bzw. hatte einen ganzheitlichen medizinischen Ansatz. Im Laufe seiner Arbeit erkannte Goodheart einen Zusammenhang zwischen der Muskelfunktion und inneren Abläufen. Somit konnte er energetische Zustände über den Zustand der Muskeln erkennen. Das Ganze nannte er Angewandte Kinesiologie (AK).

John F. Thie, ein Freund und Schüler Goodhearts entwickelte die Methode weiter, entdeckte Muskel- und Energiekreisläufe und nannte seine Methode Touch For Health (TFH), die er 1973 veröffentlichte. Seine Vision war, dass diese Methode auch Laien anwenden konnten.

Die nächste Weiterentwicklung kam von Paul E. Dennison, einem Pädagogen, der selbst Legastheniker war und mit lernbehinderten Kindern arbeitete. Er stellte fest, dass unter Stress die Denkfähigkeit blockiert/eingeschränkt ist (Lernblockaden) und entwickelte Übungen zur Bewegungskoordination und Gehirnintegration, wobei er auch Techniken aus dem NLP nutzte. Das Ganze nannte er Brain Gym,welches zum Bereich der Educational Kinesiologie (Edu K) gehört.

Aus diesen beiden Bereichen, TFH und Brain Gym, zusammen mit den Ergebnissen ihrer eigenen Forschungen, entwickelten die Verhaltensgenetiker Gordon Stokes und Daniel Whiteside gemeinsam mit der Metaphysikerin Candance Callaway ihr One Brain System, bekannt unter dem Namen Three In One Concepts (3in1).

Sie gehen davon aus, dass der Mensch eine Einheit aus Körper, Geist und Seele ist. Ihr System beinhaltet eine sanftes emotionales Arbeiten, um wieder ein Gleichgewicht zwischen diesen Bereichen herzustellen. Sie entwickelten das Verhaltensbarometer und die Altersrückführung, sowie die Begriffe NEL (negative emotionale Ladung) und PEL (positive emotionale Ladung) als Maßeinheit für den Grad des Stresses auf ein Erlebnis und den Grad der Motivation zu einer Veränderung.

Alle Weiterentwicklungen in der Kinesiologie bauen auf diesem System auf.

Siehe auch hier.